Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten (KKF)

Aktuelles:


FachWerkStadt und Fachwerkfest am 23. Oktober 2019 in Bleicherode

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Nach der Anmeldung der Teilnehmer werden in einem Stadtrundgang die aktuellen Planungs- und Ausführungsstände dargestellt. Danach beginnt das Fachwerkfest. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden auf Postern und im Dialog mit den beteiligten Planern die Stadtentwicklungsmaßnahmen vorgestellt und schließlich begrüßen Bürgermeister Rostek und Ministerin Birgit Keller zu dem Festbeitrag von Prof. Manfred Gerner "Fachwerk international", ein Vortrag zum Bleicheröder Fachwerk im Kontext zum Fachwerk in der Welt.


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Schiltach -Zwischenbilanz des Stadtumbaus und energetische Neuansätze

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Im Rahmen des Projektes "Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten" findet am 7. Oktober 2019 der Workshop "Zwischenbilanz des Stadtumbaus und energetische Neuansätze" in Schiltach statt. Im Besonderen stehen die Referenten für Fragen der Bürger Schiltachs und zur Diskussion zu den anstehenden Maßnahmen zur Verfügung.

Das vollständige Programm sowie das Anmeldeformular erhalten Sie hier:



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Wege zum Klimaschutz in Fachwerkstädten - Einführung

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Klimaschutz ist auch für Fachwerkstädte und die ca. 2,4 Mio. Fachwerkhäuser in Deutschland eine zentrale Zukunftsaufgabe. Die Energieversorgung und die Dämmung der Fachwerkgebäude entsprechen jedoch nicht mehr gestiegenen Standards. Kleinteilige Gebäude- und Eigentümerstrukturen erschweren gleichermaßen Klimaschutzanpassungen und energetische Sanierungen. Wenn es aber gelingt, Eigentümer, Kommunen und Experten zu mobilisieren, sie "an einen Tisch zu bringen", ist das Energieeinsparungspotenzial beträchtlich.
 
Aus diesem Grund arbeitet die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte gemeinsam mit dem Freilichtmuseum Hessenpark am Aufbau eines Kompetenzzentrums für Klimaschutz in Fachwerkstädten. Ziel ist es, die Rate energetischer Sanierungen von Fachwerkgebäuden signifikant zu steigern sowie Fachwerkstädte zu modernisieren. Zielgruppen sind ihre über 2 Mio. Eigentümer sowie potenzielle Nutzer, (Energie-)Planer, Architekten, Handwerksbetriebe, kommunale Akteuere sowie Behörden, bspw. des Denkmalschutzes.
 
Der Fachlehrgang "Klimaschutz in historischen Altstädten" am 24. Oktober 2019 in Wolfhagen bietet eine Übersicht zum Themenfeld und illustriert an praktischen Beispielen den Einstieg zu einer klimafreundlichen Fachwerkstadt.
 
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Wolfhagen arbeitet intensiv an Quartierslösungen

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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Verbundvorhabens: „Regionale Innovationen energetischer Massennutzung und Governance (KlimaInnoGovernance)“ arbeitet Wolfhagen intensiv an Lösungen zur Nutzung der Potenziale aus Biomasse für Quartiersnutzungen. Bei der Herausforderung, die Energiewende auf lokaler und regionaler Ebene mitzugestalten, werden Möglichkeiten sondiert, bislang nicht verwendete Biomasse auf kommunaler Ebene einzusetzen.

 

Projektziel:

„Potenziale der Biomasse aller Sektoren in Wolfhagen erfassen, quantifizieren und qualitativ einordnen (mögliche Rohstoffmengen, Energiemengen, Technologiepfade) und die Verfügbarkeit für die kommunale „Wärmewende“ prüfen und vorbereiten“

 

Der Projektverbund besteht aus den Kommunen 

·         Felsberg,

·         Hofgeismar und

·         Wolfhagen

 

und den Projektpartnern

·         Energie 2000 e. V.  – Energieagentur im Landkreis Kassel

·         Universität Bremen – artec Forschungszentrum Nachhaltigkeit

·         Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (ITZ Berlin)

·         Europa-Universität Flensburg

 

Darüber hinaus bestehen Kooperationsvereinbarungen mit

·         Regionalen Maschinenringen

·         Abfallentsorgern

·         Kreisbauernverbänden

·         Einrichtungen der Landkreise

·         industriellen Wärmeproduzenten

 

Weitere über Unteraufträge eingebundene Projektpartner sind:

·         EuRegPro eG – Genossenschaft zur Entwicklung und Betreuung integrativer Regionalprojekte 

            im EU-Raum

·         KEEA – Klima und Energieeffizienz Agentur, Kassel

·         Universität für Bodenkultur Wien

 

Das Verbundprojekt startete 2018 und hat eine Laufzeit von 3 Jahren.

 

In Wolfhagen sind bisher Zwischenergebnisse zu den Themen Biomassepotenziale, Ökonomische Potenziale, Nahwärmebedingungen und Saisonale Aspekte erzielt worden. In Arbeit ist die Bewertung der Potenziale, d. h. insbesondere zu den Aspekten Nutzungskonflikte, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und Konkurrenzsituationen.

 

Als Ansprechpartner der Stadt Wolfhagen und zuständig für die dortige Projektbearbeitung steht Ihnen Herr Dipl.-Ing. Agrar Timo Kuhrau, in der Abt. Energie und Stadtentwicklung zur Verfügung. Kontaktmöglichkeiten: Tel.: +49-5692602322, Fax: +49-569260277322, timo.kuhrau@wolfhagen.de, www.wolfhagen.de

 


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Schwerpunkt: Energetische Quartierssanierung

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Prof. Manfred Gerner

 

Auch mit dem zweiten Teil unseres BMU geförderten Projekts „Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten“, der Einbindung von Quartieren in vier Modellstädten aus den Bundesländern Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Baden-Württemberg haben wir die Nase vorn. Lange bevor die Quartiersentwicklung sich zu einem Trend entwickelt hat, haben wir das Quartier in den Vordergrund gestellt. Quartierssanierung erscheint deutlich als Lösungsansatz für den Klimawandel bei der historischen Bausubstanz.

 

Anlässlich der Verabschiedung des Kursbuches zur energetischen Gebäudesanierung  des Deutschen Verbands für Wohnungswesen formulierte der Präsident Michael Groschek: „Das Quartier muss der Nukleus einer großen Klimaschutzperspektive werden. Nicht das einzelne Gebäude muss als Dämmobjekt ein Maximum an CO2 einsparen, sondern das komplette Quartier. Das sollte technologieoffen geschehen, orientiert am Preis-Leistungsverhältnis. Mit Maßnahmen wie Sektorkopplung, Zwischenspeicherung und nachhaltigen Mobilitätslösungen lassen sich im Quartier energetische Modernisierungen optimal verbinden mit einer klimaneutralen Energieversorgung. Der Kurswechsel vom Leuchtturmobjekt im Neubau hin zu Sanierungsoffensive im Altbau ist überfällig.“ Dabei beschwor der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Florian Pronold die Notwendigkeit zum schnellen Handeln: „Alle müssen sich aus ihren Schützengräben rausbewegen!“ Dies betonte auch  der Ludwigsburger Oberbürgermeister und Leiter der AG Energie, Werner Spec: Wenn wir so weitermachen wie bisher, schaffen wir das hinten und vorne nicht.“

 

In unserem Projekt spielen die vier Modellstädte Bleicherode, Wolfhagen, Schiltach und Hann. Münden mit ihren als Muster herausgestellten Quartieren eine entscheidende Rolle. Erste Ergebnisse wie in Wolfhagen erscheinen vielversprechend.


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Fachwerk Triennale 19 Katalog mit allen Ergebnissen der Projekte

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Mit der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zur Fachwerktriennale 19 am 2. April in Spangenberg, sind wir mit den verschiedenen Projekten der Teilnehmerstädte gestartet. Die Fachwerktriennale 19 wird mit den Schwerpunkten "Migration und Integration", "Klimaschutz" und "Bürgerfonds" als Beitrag zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik, der Nationalen Klimaschutzinitiative und zu...
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Projekt Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten liegt voll im Trend

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 Musterhaus im Hessenpark Foto: Hessenpark
Musterhaus im Hessenpark Foto: Hessenpark.

Prof. Gerner

 

Anlässlich des politischen Abends des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) unter dem Titel „Raus aus der Sackgasse beim Klimaschutz im Gebäudebestand“ am 10. April in Berlin führte der Präsident des DV Michael Groschek aus „… mehr Technologieoffentheit und eine CO2-Orientierung der energetischen Gebäudeanforderung, eine Stärkung des Quartiers als Handlungsraum zur Kombination von mehr Effizienz und klimafreundlicher Energieversorgung, niedrigschwellige und zielgruppenspezifische Förderanreize sowie eine intensive Beratung und echte Begleitung der Eigentümer mit mehr Wahrhaftigkeit und Klarheit als bisher.“ Groschek traf damit punktgenau die Inhaltsschwerpunkte unseres vom Bundesminsiterium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Projektes.

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze ging auf die Tagespolitik ein und erläuterte: „Um den Gebäudesektor auf den richtigen Pfad zurückzubringen, habe das erste Klimakabinett am Vormittag beschlossen, noch 2019 einen verbindlichen Rahmen für den Klimaschutz mit einem Maßnahmenmix aller Bundesressourcen zu verabschieden.“ Damit ist unser Projekt in die jetzt deutlich ausgedrückten tagespolitischen Forderungen gerückt und wir freuen uns, im bereits laufenden Projekt einen guten Beitrag zur Lösung der Probleme zu bieten.


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Das Fachwerk Musterhaus nimmt Konturen an

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 Fachwerkgerüst in der Werkstatt des Hessenparks Foto: Roman Läsker/Hessenpark
Fachwerkgerüst in der Werkstatt des Hessenparks Foto: Roman Läsker/Hessenpark.

Uwe Ferber

Unter Federführung des Freilichtmuseums Hessenpark haben ca. 30 Experten aus Denkmalpflege, Bautechnik und Klimaschutz am 20. März die Konzeption des geplanten Musterhauses besprochen. Jens Scheller und Prof. Manfred Gerner begrüßten die Teilnehmer und stellten den Kontext zum Vorhaben "Kompetenzzentrum Klimaschutz in Fachwerkstädten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative" vor. Von Seiten der beauftragten Architekten Friedhelm Dütting und Roman Läsker wurden erste Entwürfe des Gebäudes vorgestellt.

Diskutiert wurden die Themen Konstruktion/Holzschutz, energetischer Umgang mti der Gebäudehülle/Haustechnik, Architektur, Entwurf, Ästhetik und Ausstellung im Musterhaus und der Betrieb des Konzernzentrums.

Intensive Diskussionen wurden zur technischen Ausstattung des Musterhauses wie z. B. anhand des Themenbereiches "Belüftung" geführt. Für die Fachwerk Arge stand darüber hinaus das geplante Beitreiberkonzept und die damit verknüpften öffentlichkeitswirksamen Aspekte des Musterhauses im Vordergrund. Zielgruppe sollen sowohl Zufallsbesucher ("Laufkundschaft"), welche das Musterhaus eher aus technischen Gründen aufsuchen, aber auch Hauseigentümer (Alt- und Neubesitzer) sein. Hier kann das Museum eine Multiplikatorfunktion übernehmen. Darüber hinaus wurde das Ansprechen von Fachbesuchern, z. B. Immobilienmaklern und Architekten angeregt.

Das Musterhaus soll sich in die Angebote des Hessenparks integrieren und Veranstaltungen mit kleineren Gruppengrößen, z. B. in Form von Bauherrenseminaren ausrichten. Die Nutzung des Gebäudes für archtekturspezifische Schulprojekte stellt eine weitere Option dar ("Wohnen damals und heute", "Mit Häusern auf Zeitreise"). Die Teilnehmer regten an, das Musterhaus von einem Generalisten betreuen zu lassen und an regelmäßigen Terminen verfügbare "Experten vor Ort" einzusetzen. Diese Experten sollten eine Vermittlerrolle übernehmen und als Multiplikator fungieren, d. h. an Institutionen und Ansprechpartner weiterverweisen. Die Ergebnisse des Workshops werden vom Hessenpark dokumentiert und fließen in die weitren Planungsschritte des Musterhauses ein.


 

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Zetigemäß wohnen in historischen Fachwerkgebäuden - Spatenstich für energieeffizientes Musterhaus im Freilichtmuseum Hessenpark

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 Jens Scheller und Prof. Manfred Gerner beim Spatenstich, Foto: Eva Otto
Jens Scheller und Prof. Manfred Gerner beim Spatenstich, Foto: Eva Otto
 Das Fachwerkgerüst des Radheimer Hauses; Foto: Eva Otto
Das Fachwerkgerüst des Radheimer Hauses; Foto: Eva Otto

Fulda/Neu-Anspach, den 06. November 2017

Das Projekt „Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten“ macht Fortschritte. Heute fand in Neu-Anspach der Spatenstich zur Errichtung des Musterhauses statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung (PDF ca. 500kb).