Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten (KKF)

Aktuelles:


Schwerpunkt: Energetische Quartierssanierung

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Prof. Manfred Gerner

 

Auch mit dem zweiten Teil unseres BMU geförderten Projekts „Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten“, der Einbindung von Quartieren in vier Modellstädten aus den Bundesländern Hessen, Thüringen, Niedersachsen und Baden-Württemberg haben wir die Nase vorn. Lange bevor die Quartiersentwicklung sich zu einem Trend entwickelt hat, haben wir das Quartier in den Vordergrund gestellt. Quartierssanierung erscheint deutlich als Lösungsansatz für den Klimawandel bei der historischen Bausubstanz.

 

Anlässlich der Verabschiedung des Kursbuches zur energetischen Gebäudesanierung  des Deutschen Verbands für Wohnungswesen formulierte der Präsident Michael Groschek: „Das Quartier muss der Nukleus einer großen Klimaschutzperspektive werden. Nicht das einzelne Gebäude muss als Dämmobjekt ein Maximum an CO2 einsparen, sondern das komplette Quartier. Das sollte technologieoffen geschehen, orientiert am Preis-Leistungsverhältnis. Mit Maßnahmen wie Sektorkopplung, Zwischenspeicherung und nachhaltigen Mobilitätslösungen lassen sich im Quartier energetische Modernisierungen optimal verbinden mit einer klimaneutralen Energieversorgung. Der Kurswechsel vom Leuchtturmobjekt im Neubau hin zu Sanierungsoffensive im Altbau ist überfällig.“ Dabei beschwor der parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Florian Pronold die Notwendigkeit zum schnellen Handeln: „Alle müssen sich aus ihren Schützengräben rausbewegen!“ Dies betonte auch  der Ludwigsburger Oberbürgermeister und Leiter der AG Energie, Werner Spec: Wenn wir so weitermachen wie bisher, schaffen wir das hinten und vorne nicht.“

 

In unserem Projekt spielen die vier Modellstädte Bleicherode, Wolfhagen, Schiltach und Hann. Münden mit ihren als Muster herausgestellten Quartieren eine entscheidende Rolle. Erste Ergebnisse wie in Wolfhagen erscheinen vielversprechend.


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Fachwerk Triennale 19 Katalog mit allen Ergebnissen der Projekte

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Mit der erfolgreichen Auftaktveranstaltung zur Fachwerktriennale 19 am 2. April in Spangenberg, sind wir mit den verschiedenen Projekten der Teilnehmerstädte gestartet.

Die Fachwerktriennale 19 wird mit den Schwerpunkten "Migration und Integration", "Klimaschutz" und "Bürgerfonds" als Beitrag zur Nationalen Stadtentwicklungspolitik, der Nationalen Klimaschutzinitiative und zu "Kommunen innovativ" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) präseniert.

Insgesamt wird es in diesem Jahr 13 Projektveranstaltungen der Triennale 19 in den Teilnehmerstädten geben.

Die Abschlussveranstaltung findet am 25. November in Berlin statt. 

 

Die Ergebnisse der Triennale 19 sind in einem Katalog zusammengefasst, den Sie herunterladen können.



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Präsentation des Themenfelds "Klimaschutz in Fachwerkstädten" am 25. Juni 2019 im Hessenpark

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Mit der Veranstaltung im Freilichtmuseum Hessenpark am 25. Juni 2019, 13.00 Uhr startet die Präsentation des Themenfeldes "Klimaschutz in Fachwerkstädten". Erfahren Sie Neues über die energetische Quartierssanierung un das Klima Musterhaus im Hessenpark sowie über die Modellquartiere in unseren vier Mitgliedsstädten!

 

Programm und Anmeldung finden Sie hier:


 

 

 

 


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Projekt Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten liegt voll im Trend

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 Musterhaus im Hessenpark Foto: Hessenpark
Musterhaus im Hessenpark Foto: Hessenpark.

Prof. Gerner

 

Anlässlich des politischen Abends des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV) unter dem Titel „Raus aus der Sackgasse beim Klimaschutz im Gebäudebestand“ am 10. April in Berlin führte der Präsident des DV Michael Groschek aus „… mehr Technologieoffentheit und eine CO2-Orientierung der energetischen Gebäudeanforderung, eine Stärkung des Quartiers als Handlungsraum zur Kombination von mehr Effizienz und klimafreundlicher Energieversorgung, niedrigschwellige und zielgruppenspezifische Förderanreize sowie eine intensive Beratung und echte Begleitung der Eigentümer mit mehr Wahrhaftigkeit und Klarheit als bisher.“ Groschek traf damit punktgenau die Inhaltsschwerpunkte unseres vom Bundesminsiterium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit geförderten Projektes.

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze ging auf die Tagespolitik ein und erläuterte: „Um den Gebäudesektor auf den richtigen Pfad zurückzubringen, habe das erste Klimakabinett am Vormittag beschlossen, noch 2019 einen verbindlichen Rahmen für den Klimaschutz mit einem Maßnahmenmix aller Bundesressourcen zu verabschieden.“ Damit ist unser Projekt in die jetzt deutlich ausgedrückten tagespolitischen Forderungen gerückt und wir freuen uns, im bereits laufenden Projekt einen guten Beitrag zur Lösung der Probleme zu bieten.


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Das Fachwerk Musterhaus nimmt Konturen an

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 Fachwerkgerüst in der Werkstatt des Hessenparks Foto: Roman Läsker/Hessenpark
Fachwerkgerüst in der Werkstatt des Hessenparks Foto: Roman Läsker/Hessenpark.

Uwe Ferber

Unter Federführung des Freilichtmuseums Hessenpark haben ca. 30 Experten aus Denkmalpflege, Bautechnik und Klimaschutz am 20. März die Konzeption des geplanten Musterhauses besprochen. Jens Scheller und Prof. Manfred Gerner begrüßten die Teilnehmer und stellten den Kontext zum Vorhaben "Kompetenzzentrum Klimaschutz in Fachwerkstädten im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative" vor. Von Seiten der beauftragten Architekten Friedhelm Dütting und Roman Läsker wurden erste Entwürfe des Gebäudes vorgestellt.

Diskutiert wurden die Themen Konstruktion/Holzschutz, energetischer Umgang mti der Gebäudehülle/Haustechnik, Architektur, Entwurf, Ästhetik und Ausstellung im Musterhaus und der Betrieb des Konzernzentrums.

Intensive Diskussionen wurden zur technischen Ausstattung des Musterhauses wie z. B. anhand des Themenbereiches "Belüftung" geführt. Für die Fachwerk Arge stand darüber hinaus das geplante Beitreiberkonzept und die damit verknüpften öffentlichkeitswirksamen Aspekte des Musterhauses im Vordergrund. Zielgruppe sollen sowohl Zufallsbesucher ("Laufkundschaft"), welche das Musterhaus eher aus technischen Gründen aufsuchen, aber auch Hauseigentümer (Alt- und Neubesitzer) sein. Hier kann das Museum eine Multiplikatorfunktion übernehmen. Darüber hinaus wurde das Ansprechen von Fachbesuchern, z. B. Immobilienmaklern und Architekten angeregt.

Das Musterhaus soll sich in die Angebote des Hessenparks integrieren und Veranstaltungen mit kleineren Gruppengrößen, z. B. in Form von Bauherrenseminaren ausrichten. Die Nutzung des Gebäudes für archtekturspezifische Schulprojekte stellt eine weitere Option dar ("Wohnen damals und heute", "Mit Häusern auf Zeitreise"). Die Teilnehmer regten an, das Musterhaus von einem Generalisten betreuen zu lassen und an regelmäßigen Terminen verfügbare "Experten vor Ort" einzusetzen. Diese Experten sollten eine Vermittlerrolle übernehmen und als Multiplikator fungieren, d. h. an Institutionen und Ansprechpartner weiterverweisen. Die Ergebnisse des Workshops werden vom Hessenpark dokumentiert und fließen in die weitren Planungsschritte des Musterhauses ein.


 

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Zetigemäß wohnen in historischen Fachwerkgebäuden - Spatenstich für energieeffizientes Musterhaus im Freilichtmuseum Hessenpark

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 Jens Scheller und Prof. Manfred Gerner beim Spatenstich, Foto: Eva Otto
Jens Scheller und Prof. Manfred Gerner beim Spatenstich, Foto: Eva Otto
 Das Fachwerkgerüst des Radheimer Hauses; Foto: Eva Otto
Das Fachwerkgerüst des Radheimer Hauses; Foto: Eva Otto

Fulda/Neu-Anspach, den 06. November 2017

Das Projekt „Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten“ macht Fortschritte. Heute fand in Neu-Anspach der Spatenstich zur Errichtung des Musterhauses statt.

Weitere Informationen entnehmen Sie der Pressemitteilung (PDF ca. 500kb).